00:00:00: DECA Institutionell Assets and Values, der Podcast für institutionelle
00:00:04: Anleger.
00:00:05: Über die Zukunft des institutionellen Investierens diskutieren, Dr.
00:00:08: Ulrich Neugebauer, Sprecher der Geschäftsführung und Leiter-Quantitative Produkte, Torben Lütke, Leiter Kapitalmarktgeschäft, Esteban de Lope Fendt, Geschäftsführer DECA Immobilien Investment GmbH und.
00:00:18: Marion Spielmann, COO, Leiterin Bankgeschäftsfelder und Verwarsteller.
00:00:22: Auf der DECA Institutionell Investmentkonferenz, den Sie auf dem Laufenden leben, mit DECA Institutionell Assets and Values spezial.
00:00:30: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von DK-Institutionell Assets and Values.
00:00:35: Wir diskutieren heute auf der DK-Institutionell Investmentkonferenz, den wir heute über die Zukunft des Institutionellen investieren.
00:00:44: Ein herzliches Willkommen unseren Bereichsleitern, Marion Spielmann, Leiterin, COO, Bankgeschäftsfelder und Verwarstelle, Dr.
00:00:52: Ulrich Neugebauer, Sprecher der Geschäftsführung, Leiter Quantitative Produkte, SD-Bandelope Fendt, Geschäftsführer DK Immobilien Investment GmbH und zuständig für das Immobilien-Form-Management und Torben Lötke, Leiter des Kapitalmarktgeschäfts.
00:01:06: Bevor wir aus verschiedenen Perspektiven nun auf die Zukunft des institutionellen Investierungs blicken, starten wir mit einem Rückblick in eigener Sache.
00:01:15: Herr Dr.
00:01:15: Neugebauer, vor gut einem halben Jahr hat die DK die Reorganisation der Vertriebsstruktur abgeschlossen.
00:01:23: Was ist geblieben?
00:01:23: Was hat sich verändert?
00:01:25: Also wir haben heute Morgen von Thorsten Knappmeier glaube ich schon relativ viel dazu gehört.
00:01:29: Ein Thema war Kundenzentrik, vielleicht das vorweg.
00:01:32: in der Struktur der Zuständigen für die Kunden hat sich im Prinzip nichts geändert.
00:01:36: Es gab vielleicht sozusagen ein bisschen Betreuerwechsel, aber im Wesentlichen hat sich da nichts geändert, sondern wie es aufgehängt ist.
00:01:42: Und der Grund dahinter, er hat es gesagt, Kundenzentrik war ein wesentliches Thema und zwar wollen wir Wenn wir über Kundenzentrum sprechen, was soll das heißen?
00:01:52: Schnell, kompetent, sachgerecht und adressatengerecht, insbesondere einen Service liefern.
00:01:59: Und unsere Kundenstruktur auf der institutionellen Seite ist natürlich relativ heterogen, was sich ja Kirchen, Family-Office, teilweise internationale Kunden, Versorgungswerk, Stiftungen.
00:02:14: Ich hoffe jetzt keinen vergessen.
00:02:16: das Finanzinstitute außer Sparkassen.
00:02:19: Das ist natürlich etwas, was eben sehr heterogen ist und was sehr heterogene auch regulatorische Nebenbedingungen hat.
00:02:27: Dazu kommt es dann, dass wir sehr, sehr viele sehr spezifische Fragestellungen haben, die sehr unterschiedlich sind.
00:02:32: Und auf diese Fragestellungen müssen wir eben sehr kompetent und spezifisch antworten durch spezifische spezielle Teams.
00:02:38: Und ein Punkt ist auch, dass die nicht nur die Frage sehr speziell ist, und verschieden, sondern sind auch die Fragen denn verschieden.
00:02:46: Das heißt, diejenigen, die Fragen auch von einem Kunden sind, sind nicht dieselben.
00:02:51: die zu Assetmanagement fragen und vielleicht zum Handel oder zur Verwarfstelle Immobilien.
00:02:56: Das heißt, das ist schon definitiv unterschiedlich und deshalb haben wir uns in den Produktionsanheiten aufgestellt, damit die Fragestellenden oder diejenigen, die wir als Adressaten sehen, dass die ein bestmöglichen Service kriegen und sofort mit der bestmöglichen Antwort oder auch mit der Lösungskompetenz oder Innovations, Innovationen, die wir haben, bedient werden können.
00:03:17: Das ist, glaube ich, ein zentraler Punkt.
00:03:20: Zweiter Punkt ist, wir machen das, weil wir das gut finden.
00:03:23: Also, das ist auch mal zu sagen, wir finden es gut, ja?
00:03:25: Wir mögen das und wir glauben, dass wir damit noch mehr deutlich besseren Service liefern können.
00:03:31: Wir können deutlich schneller, deutlich agiler liefern und kommunizieren auch und sind uns durchaus gewahr, wer ist jetzt mit welchem Thema wo zu unterwegs, ja?
00:03:41: Und wo kann man da kooperieren?
00:03:42: Wo braucht man noch Unterstützung von den anderen Einheiten?
00:03:45: Auch das funktioniert wirklich gut.
00:03:46: Dafür gehen wir, dafür sitzen wir hier.
00:03:51: Wir machen das aus zwei Gründen, um eben besseren Service zu liefern, das ist völlig klar.
00:03:55: Besseren, passenderen, schnelleren Service, aber auch klar, wir machen das natürlich auch, weil wir damit mehr Kunden gewinnen wollen und mehr Kunden mehr Geschäft haben.
00:04:07: Das ist logischerweise klar und deshalb tun wir das auch.
00:04:11: Wenn wir uns das jetzt am aktuellen Rand anschauen, Herr Knappmeyer hat es gesagt, ein Thema dabei ist diese Spezialisierung der Frage ist natürlich auf dem Gipfel dann, wenn wir bei RFPs sind und Konsultants.
00:04:22: Das heißt, es kommen RFPs rein, die umfänglich sind und die wir beantworten müssen.
00:04:27: An der Stelle sprechen wir nicht über eins, zwei, drei, sondern eher Größenordnung, hundert.
00:04:32: So, die haben dann gerne mal hundert Seiten oder mehr.
00:04:35: Und wir haben eine deutlich höhere Bearbeitung, eine deutlich höhere Durchdringung in den letzten Monaten erreicht.
00:04:40: Wir haben dreißig Prozent mehr Einladungen zu Pitches.
00:04:44: Die Logik ist ja immer, es gibt einen RFP, man schickt den zurück.
00:04:47: Das hört man manchmal gar nichts mehr von.
00:04:49: Manchmal wird man eingeladen oder es gibt Rückfragen.
00:04:51: Wir haben also über dreißig Prozent mehr Einladung und wir haben über dreißig Prozent mehr Winner sozusagen.
00:04:56: Also Tennis würde man das so sagen, mehr Winner.
00:04:59: Und das ist natürlich schon schon stark, dass es in den letzten Monaten sich schon bereits so rauskristallisiert hat.
00:05:03: Herr, vielen Dank für die Insights zur neuen Vertriebsstruktur.
00:05:07: Was bewegt Ihre Anleger denn gerade auf den Aktien und auf den Anleihe?
00:05:11: Merken, wenn wir mal aus der Perspektive der Produktseite drauf schauen.
00:05:14: Also Marktrends, genau.
00:05:16: Das sind relativ viele Dinge, die man sagen muss, aber ich glaube, wichtig ist zu sagen, ganz vorne ran, wir sehen unverändert die Nachfragen auf Sparverträgen in Risikoressets, insbesondere Aktien, auf der Retail-Seite natürlich.
00:05:31: Das ist ganz wesentlich, das ist unverändert, das ist stark.
00:05:35: Und das zahlt auch so ein bisschen auf die Themen ein, die wir heute morgen gesehen haben.
00:05:39: Demografie war ein Thema, Geoeconomie, Investments oder KI sind die anderen Themen.
00:05:44: Da zahlt das schon auf das Thema Demografie ein und darauf, dass man sich mit seiner Altersvorsorge Befassen muss und dass diese Altersvorsorge, wenn man sich damit befasst und selber einzahlt, dass natürlich eine Risikoresset sind, die auch eine Risikopremie haben, dass man am Kapitalmarkt sozusagen an der Schaffenskraft der Firmen teilhaben kann und an deren erträgen.
00:06:04: Und dass das was bringt, wenn wir uns die Gesamtesets angucken, liegen die bei hundert und zwanzig Billionen US-Dollar Anlagenvolumen.
00:06:12: Lessen zehn Jahren sind fünfzig Billionen dazugekommen durch den Markt.
00:06:15: So, jetzt würde man sagen, fünfzig, achtzig, sechs Prozent?
00:06:18: Nee, das sind keine sechs Prozent, es ist ja eingezahlt worden, es sind über zehn.
00:06:21: Das heißt, es bringt was, es macht Sinn, in Kapitalmärkte zu investieren, um für die Altersvorsorge vorzusorgen.
00:06:27: Ist also ein wesentlicher Trend.
00:06:29: und man sieht auch, sowohl an der ungebrochenen Zuneigung zu diesen Märkten, eigentlich keine schlechte Laune, wenn wir zurückkommen auf die Vorderfondrückter Karte, er sah sie auch nicht.
00:06:39: Also das ist so nicht.
00:06:40: und an der Volatilität der Märkte sieht man es auch nicht, wenn man ehrlich ist.
00:06:43: Die realisierte Volatität ist relativ gering.
00:06:45: Auch jetzt, so mal in den letzten zwei, in dem Nvidia-Tag, ja, wenn wir das mal nennen, auch da ist nicht zu viel passiert, ist also normal, eintrennt.
00:06:55: Der ist ungebrochen.
00:06:56: Zweite Thema ist, wir sehen schon, eine Verschiebung, beginnende Verschiebung, mehr Verschiebung von globalen Anlagen in europäische auf der Aktienseite.
00:07:07: Das ist schon so.
00:07:09: Das gilt für aktiv und für passiv.
00:07:11: Auf der passiven Seite sehen wir so ein bisschen den Trend aufgrund der Masenkompression auf der passiven Seite.
00:07:17: Einfach, dass das Möglichkeiten gesucht werden, das zu erhöhen durch zum Beispiel Enhanzstrategien.
00:07:23: Das Gipfel dann irgendwann in so einem aktiven ITF sozusagen, eigentlich einen systematischen ITF, wo man eher einen systematischen Mehrertrag kriegt.
00:07:31: Das ist dann aber eigentlich kein Alpha, sondern wieder ein Beta.
00:07:33: Also insgesamt ist das so ein bisschen die Reise, die wir da beobachten können.
00:07:37: Auch bei uns selbst tatsächlich.
00:07:41: Zweiter Punkt sind Rentenmärkte, haben sie angesprochen.
00:07:44: Die Nachfrage ist auch derseite ungebrochen.
00:07:47: Die Spritz sind natürlich auch ein bisschen reingelaufen.
00:07:49: Die sind teilt, aber die Nachfrage nach Investment Grade, nach High Yield, zunehmen, emerging markets zunehmend, sehen wir, das ist etwas, was wir eigentlich flächendeckend beobachten.
00:08:01: Und das ist das normale Brot- und Buttergeschäft, würde ich sagen, was wir sehen können.
00:08:05: Wir haben heute Morgen noch gehört.
00:08:07: Rentenmärkte, also wenn die Zentralbank sagt über fünf Prozent, dann tun wir was, dann würde man sagen, US Treasuries ist nun wirklich ein großer Markt, da was zu tun ist nicht ganz trivial, hat man auch mal gesehen, als es dazu Verwerfungen gab, ja, dann muss man vielleicht doch zurück rudern und ein Cap auf einen Zins zu geben, ist schon eine bemerkenswerte Idee, ja, muss man sagen, dann wüsste ich auch, wie ich darauf handle, um ehrlich zu sein, ja, dann verkaufe ich die Abzeit, aber Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so tief ernst gemeint ist, aber insgesamt steigt das schon, so zu sagen, wie die Situation ist.
00:08:42: Merkte, ungebrochenes Brett sind reingelaufen.
00:08:44: Man sagt dann immer, der Brett ist noch kleiner geworden, aber es gibt durchaus ... Also die Firmen sind sehr gut aufgestellt, vielleicht im Gegensatz zu den Staaten.
00:08:53: So gesehen ist es dann auch nicht ungewöhnlich, dass der Brett dann noch stärker reinläuft, teilweise ins Minus geht, wenn das eine sehr, sehr relevante Firma ist, Microsoft-Örsung.
00:09:01: Jetzt haben wir viel über Liquidemärkte gesprochen.
00:09:03: Schauen wir doch mal auf die Private Markets.
00:09:05: Private Markets, würden wir sagen, ist der Trend schlicht und ergreifend ungebrochen.
00:09:10: Das heißt, das geht alles so weiter, wie es bisher lief.
00:09:14: Wenn wir bei unseren Anlagen uns das anschauen, dann sehen wir maximal in der zweiten Ableitung eine Veränderung oder vielleicht in der dritten.
00:09:21: Das heißt, Private Equity, Private Dead Infrastruktur, so wie die Jahre, immer noch wachsend, wachsend.
00:09:28: Auch insgesamt muss man sagen, Das ist der Trend, aber nach vorne blicken.
00:09:33: aktueller Rand gegenüber.
00:09:34: zwei tausend ein zwanzig hatten wir irgendwie Fundraising eins Komma sieben Billionen und haben jetzt eins Komma eins Billionen.
00:09:42: Das ist weniger.
00:09:43: Es gibt zum gewissen Backlog.
00:09:44: Ist nicht ganz liquidierbar die Themen.
00:09:46: Das ist da Sekundärmarkt steigt.
00:09:49: Haben wir gesehen hundertdreißig Milliarden etwa an Anstieg im Sekundärmarkt.
00:09:53: Das hat natürlich erschafft einen weiteren Kanal.
00:09:56: Hinzu kommt noch die Idee, dass es andere Vehikel gibt, die man auch anderen Kundengruppen zur Verfügung stellt.
00:10:01: Haben wir heute morgen auch ein bisschen gehört.
00:10:03: Insbesondere Themen wie LTIV ein Stück weit auch sehr diskutiert, wo wir sagen würden, da muss man schon ein bisschen aufpassen.
00:10:09: Also auf der Retail-Seite, wenn es dann drei Minuten für den Due to Legends braucht für Private Equity, würde ich sagen, ist man entweder sehr, sehr schnell oder nicht.
00:10:19: So, deshalb würde ich sagen, das ist vielleicht ein Thema, was eher in institutionelle Anleger gehört.
00:10:26: So würden wir das auch sehen am aktuellen Rand.
00:10:28: Klar, aber das wird natürlich trotzdem die Sachen beeinflussen, zusammen mit dem Sekundärmarkt nochmal Zuflüsse, Infrastrukturinvestitionen, das ist ein riesen, riesen Thema.
00:10:39: Haben wir oft darüber gesprochen, auch mit dem Fokus in Richtung Defense, da kommt sehr viel Volumen rein und das wird sehr viele Anlage Strukturen triggern.
00:10:47: Auch da erwarten wir natürlich deutlich mehr.
00:10:49: Infrastruktur und Zinsen sind sehr gute Stichworte, sind wir direkt bei den Immobilien.
00:10:54: Die Zinsen haben es ja den Immobilien-Investoren in den vergangenen Jahren nicht gerade leicht gemacht.
00:11:00: Nach der scharfen Korrektur der Immobilienpreise in Folge des Zinsanstiegs im Jahr twenty-two konsolidiert der Markt jetzt mit dem Zinsniveau und natürlich auch vor dem Hintergrund einer relativ geringen Neubautätigkeit.
00:11:13: DECA konnte bei den offenen Immobilienfonds für private Anleger sogar gegen den Trend einen positiven Nettoabsatz verbuchen.
00:11:21: Zuletzt flossen allerdings branchenweit eigentlich Milliarden aus dieser Kategorie ab.
00:11:27: Auf welche Kriterien achten Sie, was machen Sie richtig, worauf setzen Ihre Anleger?
00:11:31: Ja, Zinsanstieg und Immobilien, da war tatsächlich was.
00:11:34: Also das haben wir schon deutlich erfahren müssen, vorsichtig zu sagen.
00:11:38: Und die Kriterien von Anlegern davor.
00:11:42: In dieser Zeit waren sie einfach.
00:11:43: Das war eigentlich Hauptsache Immobilie.
00:11:46: Vier Wände, ein Dach drauf und ein bisschen Rendite.
00:11:50: Das ist immer noch besser als gar keine Rendite.
00:11:52: Und seit dem Zins-Entstieg ist natürlich das radikal anders geworden.
00:11:55: Also die institutionellen Investoren schauen sich dann, wenn sie einen Fonds kaufen wollen, an Immobilien investieren.
00:12:01: Das sind zugebenermaßen noch nicht viele, trotz meiner Bemühungen.
00:12:04: Dann schauen sich die Investoren jetzt nicht nur die Aktivseite des Fonds an, sondern auch die Passivseite.
00:12:09: Das heißt, wie ist die Fremdfinanzierungsstruktur?
00:12:11: war früher ihnen uninteressant, heute sehr spannend?
00:12:14: und insbesondere werden die Mitinvestoren, mit denen ich da ins Geschäft steige, denn die sollten möglichst gleich ausgerichtet sein, damit es wenn es brennt doch ein bisschen Zusammenhalt herrscht.
00:12:24: Also das hat sich sehr stark geändert jetzt.
00:12:26: Man schaut auch nach dem Manager Kanadas, ist er erprobt auch in schwierigen Phasen so im vorn durchzusteuern.
00:12:33: Ja und auf der Aktivseite ist es eigentlich zurückgekehrt zu den alten Tugenden.
00:12:37: zentrale Lage, neuwertige Ausstattung, hoher Bodenwert, eigentlich das, was früher etwas langweilig und beheblich war, aber das ist halt das, was gut funktioniert.
00:12:46: Und das Besondere daran ist, davon wird sehr wenig gebaut und darauf konzentriert sich die ganze Nachfrage.
00:12:51: Und ja, wir freuen uns so, wie wir einkaufen können derzeit, weil das natürlich viel mehr Spaß macht, es gibt viel mehr weniger Wettbewerb.
00:12:57: Und von daher auch für institutionelle Anleger kann ich auch nur animieren, dass wenn jemand Spielraum hat, dass er die Gelegenheit nutzt, jetzt am Produkt zu kommen, an die Mobilien, die sonst kaum erschwinglich sind, denn Sobald es wieder enger wird, das wird nicht genügend gebaut.
00:13:08: Wenn das Kapital wieder da ist, werden die Preise wieder steigen und dann steht man wieder außen vor.
00:13:14: Also die Gelegenheit zu nutzen und sich da gut zu bewegen macht Sinn.
00:13:17: Sie haben es eben angesprochen.
00:13:18: Der Markt ist sehr dynamisch und zugleich relativ heterogen.
00:13:22: Welche Tools geben Sie denn Ihren Anlegern an die Hand, um sich in diesem Markt zurechtzufinden bei gleichzeitig steigenden, aufsichtsrechtlichen?
00:13:31: Ansprüchen.
00:13:31: Gibt es eine Datenbasis, auf der man solide Anlageentscheidungen basieren kann?
00:13:37: In mobilen?
00:13:38: Grundsätzlich gelten wir eigentlich als mit die größte Anlageklasse, wahrscheinlich auch die älteste, aber zugegebenermaßen etwas undurchsichtiger, intransparente, sperrige Anlageklasse.
00:13:47: Und das ist tatsächlich ein Nachteil gegenüber anderen Anlageprodukten.
00:13:51: Und dem versuchen wir ein bisschen in der Bewindung zu helfen.
00:13:55: Also wir führen jetzt einen Tool, das nennt sich DIMCO.
00:13:57: Für institutionelle Anleger, decommobilen Kompass.
00:14:00: Kompass zeigt schon, es soll helfen beim Navigieren.
00:14:03: Bei immobilien Anlagen, da kann man das eigene Portfolio auswerten mit vielen Kennzahlen, regionale Elocationen, Länder, Nutzungsarten, was auch immer.
00:14:12: ESG-Kennzahlen, Multiplikatoren, all das, was man braucht, um ein Portfolio zu steuern.
00:14:16: Und gleichzeitig noch Zielstrukturen angeben, um ein bisschen sich daran orientieren zu können, bin ich irgendwo besonders exponiert oder nicht, besteht irgendwo Handlungsbedarf.
00:14:24: Ich meine, wir sind dafür prädestiniert, bei der DECA so was zu machen, weil wir ein tolles Research-Team haben.
00:14:28: Wir haben heute Morgen ja einen Dr.
00:14:29: Carter gehört, ein ganzes Thema, das uns auch sorgt mit aber tausendem von Daten.
00:14:34: Dann haben wir selber sehr, sehr viele Kunden.
00:14:35: Allein schon über die Sparkas ein paar Hundert.
00:14:37: Wir haben wiederum sehr, sehr viele Immobilien selber, fünfhundert und sehr viele Immobilien im Fonds auch selber, die wir managen.
00:14:42: Und das ganze Wissen zusammenzubringen, das machen wir sehr viel von Hand.
00:14:45: ist aber sehr mühsam und können wir nicht skalieren.
00:14:47: Jetzt machen wir sogar diese Plattform, starten damit und das ist natürlich sehr sinnvoll.
00:14:51: Aber ich möchte auch ganz klar sagen, das ist jetzt kein Tool, wo man jetzt im mobilen Anlagen automatisch mehr Alpha produziert oder irgendwelche Wunder bewirkt.
00:14:58: Sonst soll das bewirken, dass man eher Transparenz, Orientierung und Berechenbarkeit in diese Anlageklasse reinbringt.
00:15:05: Denn dann wird sie auch leichter handhabbar und nur dann können wir auch wieder attraktiv sein als Anlageklasse, wenn die leichter beherrschbar wird.
00:15:11: Und man weiß, wenn man tut A, dann kommt B raus und nicht C. Das möchten wir verbessern.
00:15:15: Und dafür ist diese Plattform, die wir da entwickeln und jetzt einführen beiden Sparkassen eigentlich eine sehr nützliche Unterstützung.
00:15:21: Nach aktueller Planung werden ja von dem DIMCO-DK Immobilienkompass... digitalen Tool, zuerst mal nur die Sparkassen bzw.
00:15:29: Mitglieder des S-Finanzverbundes profitieren.
00:15:32: Was alle aus dem Publikum interessieren dürfte, die jetzt noch nicht Teil des Finanzverbundes sind, wird über eine Erweiterung, eine Öffnung des Tools nachgedacht.
00:15:42: Also sobald man mit so einem Tool anfängt, da war ich auch neu, muss ich zugeben, lernt man ziemlich schnell, das hört nie auf.
00:15:48: Also es kommen ständig Verbesserungen und Weiterentwicklungspotenziale und wahrscheinlich Endet das nie.
00:15:54: Ideen gibt es genug von den jüngeren Wetterweitern und so.
00:15:56: Das ist ganz toll, was man da alles machen kann.
00:15:58: Und selbstverständlich für institutionelle Anleger, die ähnlich ticken wie Sparkassen, also auch ein bisschen Orientierung brauchen, Unterstützung und Auswertungstool.
00:16:06: Mehr Transparenz wird das auch sehr sinnvoll sein und das ist kein großer Schritt, das anzubinden.
00:16:10: Das haben wir als Erweiterung vor.
00:16:12: Und wir haben auch andere Erweiterungen vor.
00:16:13: Wir haben vorhin von Infrastruktur gesprochen.
00:16:15: Das ist noch eine Anlageklasse, die mir im Wild noch ein Intransparenter und schwer zugänglicher ist als Immobilien selber.
00:16:22: Man kriegt dafür Illiquitäts- und Intransparenz-Premien.
00:16:25: Das ist schön aus Anlegersicht.
00:16:27: Aber um danach das ordentlich zu verwalten, braucht man ja letztendlich auch mehr Durchsicht und mehr Transparenz.
00:16:34: Und das wollen wir mit dem CoA einführen.
00:16:35: Für diese Anlageklasse ist es noch sehr neu.
00:16:36: Da hinken wir hinten dran.
00:16:38: Ob er besser gesagt die Branche.
00:16:40: Aber das trauen wir uns auch zu.
00:16:41: Insofern, da ist noch viel möglich.
00:16:43: Zuletzt, meine jungen Kollegen sagen auch diese ganze.
00:16:46: Individuelle Auswertungen für den Kunden mit Reporting, Monitoring und Berichte, Risikoporricht, kann man alles sehr gut machen.
00:16:52: über künstliche Intelligenz.
00:16:54: Prüfen wir auch.
00:16:55: Auch das könnte möglich sein.
00:16:56: Also wie gesagt, wenn man damals anfängt, wird es gar nicht auf.
00:16:59: Das ist eine tolle Reise, aber letztendlich ist das Ziel, diese Anlageklasse einfach beherrschbarer zu machen.
00:17:03: Und ja, das würde uns gut tun als Form Manager, weil wir wollen ja auch, dass diese Anlageklasse wächst.
00:17:08: Ja, vielen Dank für die Ein- und Ausblicke in den Markt für Immobilien.
00:17:12: Herr Lütke, auch im Kapitalmarktgeschäft schreitet die Digitalisierung in großen Schritten voran.
00:17:17: Darüber werden wir gleich sprechen.
00:17:18: Bleiben wir zunächst noch mal bei den Zinsen und an der Frage, die jeden Anleger immer interessiert, nämlich, was machen eigentlich die anderen Anleger gerade?
00:17:27: Daher, welche Trends sehen Sie aktuell an den Kapitalmärkten?
00:17:32: Ja.
00:17:32: Wir sind ja in einer Zeit, die hier auch an den Anleihmärkten gerade von Ambivalenz geprägt ist.
00:17:39: Es ist ja so, dass wir eine gefühlt sehr hohe Unsicherheit haben.
00:17:42: Wir lesen das, wir hören das, wir können uns das vorstellen.
00:17:46: Aber man sieht es an den Märkten nicht.
00:17:48: Weder an den Aktienmärkten.
00:17:51: die sich hervorragend entwickeln, noch eigentlich an den Anleinmärkten.
00:17:55: Ab und zu haben wir dort mal wieder Bewegungen, aber die Volatilitäten sind da sehr überschaubar, die Crane Spreads sind sehr stark reingelaufen, eine gute Performance auf niedrigen Niveaus und wir haben vor allem und das prägt den Markt wieder ein ganz gutes Zinsniveau.
00:18:11: mit einer angemessen steilen Kurve.
00:18:13: Und das ist gut, wenn man Bond Investorin oder ein Bond Investor ist.
00:18:16: Denn dann habe ich natürlich die ganz üblichen Effekte.
00:18:19: Carry Rolldown, das heißt Barwerte verbessern sich und gleichzeitig kriege ich noch ein Zinsergebnis.
00:18:24: Und deswegen wird da reichlich zugegriff.
00:18:26: Wir haben beim Emissionsvolumen in diesem Jahr zehn Prozent Wachstum in Europa gegenüber dem Vorjahr.
00:18:33: Das ist deutlich.
00:18:35: Ein großer Teil kam aus dem staatsnahen oder staatlichen Segment, dem SSA-Segment.
00:18:42: Da wurde trotz hohen Angebotes, es besteht ja ein großer Refinitionsbedarf, also trotz eines hohen Emissionsangebotes wurde auch da reichlich gekauft.
00:18:51: D.h.
00:18:51: die Nachfrage war da, die meisten Emissionen waren mehrfach überzeignet.
00:18:54: Das ist ein gutes Signal für den ganzen Markt und die Performance, hält danach wie vor an.
00:18:59: Für uns ist das ein Fokusthema, das Thema SSA, weil das natürlich den Kern der Nachfrage unserer Kunden trifft.
00:19:07: Und dementsprechend, das ist dann das Ergebnis.
00:19:09: Darüber freuen wir uns natürlich, sind wir jetzt nicht nur in diesem Jahr Marktführer bei den Bundesländern, sondern im ganzen deutschen SSN-Segment dank der reichlichen Kundennachfrage, die wir da sehen.
00:19:19: Eine kleine Veränderung, die wir sukzessive etwas sehen ist, die Laufzeiten verlagern sich etwas von dem längeren Laufzeitenbereich in den mittleren Laufzeitenbereich.
00:19:27: Das liegt daran im Wesentlichen, dass man natürlich beim ganz langen Segment etwas Zweifel haben kann.
00:19:32: Wie geht das weiter?
00:19:34: Inflationsüberraschung, vielleicht doch noch Verschuldung.
00:19:37: Alles unspektakulär, aber es verlagert sich ein bisschen in den mittleren Bereich.
00:19:41: Und ein großes Thema, was wir natürlich auch immer mit sehen am Markt, ist das Thema Private Dead.
00:19:48: Was tun Sie gerade?
00:19:49: Welche Lösungen entwickeln Sie aktuell, um die DECA als Geschäftspartner noch attraktiver zu machen?
00:19:55: Genau bei diesem letzten Thema, Private Debt, setzen wir auch an.
00:19:58: Wir sehen von unseren Investoren und Investoren unseren Kunden, dass durchaus Betresse daran besteht, eben auch Kredite als Kundenprodukt zu erwerben.
00:20:08: Wir arbeiten da in dem Bereich Lohns Syndication bei uns, Lohn Distribution, sehr aktiv dran.
00:20:14: Wir sind sehr zurückhaltend.
00:20:15: Wir gehen da sehr umsichtig vor bei dem Themengebiet.
00:20:17: Wir glauben, dafür ist nicht alles geeignet, aber einiges eben schon.
00:20:21: Und da werden wir im Frühjahr eine Pipeline mit großer Wahrscheinlichkeit haben, die man da auch anzapfen kann.
00:20:28: Das zweite ist auch das Thema SSA.
00:20:30: Es läuft eben gut und wir sehen zunehmend und darauf haben wir uns jetzt eingestellt.
00:20:35: Auch eine Nachfrage jenseits des deutschen Marktes.
00:20:39: Wir sehen europäischen, als Nachfrage in europäischen Märkten, zum Beispiel in den spanischen Regionen oder den belgischen Regionen, aber auch in den kanadischen Provinzen.
00:20:47: Wir haben die Handelsbücher entsprechend aufgestellt, damit wir da genau an der Stelle verfähigen.
00:20:51: Gleiches gilt für europäische Covered Bonds.
00:20:53: Auch da gibt es eine steigende Nachfrage, die wir natürlich mit dem entsprechenden Angebot.
00:20:58: Wir dienen wollen.
00:20:59: und all diese Anleihen, das wissen unsere Kunden zum großen Teil, wird man natürlich auch auf DKISXS handeln können.
00:21:07: Und an der sind ja schon der größte Teil der Sparkassen angeschlossen.
00:21:13: Das heißt, der ist eines ihrer Digitalisierungsstandbeine in der Strategie.
00:21:20: In der Tat, in den ninety-fünf Prozent sind angeschlossen an DKI ZXS.
00:21:24: Das ist natürlich sehr erfreulich.
00:21:27: Es ist aber deswegen besonders erfreulich, weil uns immer wieder zurückgespiegelt wird, dass es auch einen hohen Nutzen produziert für die Kunden.
00:21:34: Es ist ja die Plattform für uns, DKI ZXS, der kürzen wir das immer ab, für Handel und Treasury Anforderungen.
00:21:42: Und es ist ein wesentlicher Teil der Digitalisierung Strategie.
00:21:45: Für uns ist das quasi die Verbindung von Mengengeschäft, effiziente Mengen.
00:21:49: Geschäfte, effizient im Handling von Mengengeschäfte muss man sagen und beratungsintensivere Geschäfte und wir wollen eben beides verbinden.
00:21:57: Wir wollen Wahlenmöglichkeiten für Kunden.
00:21:59: dass man sagen kann, ich möchte das nur als Informationssystem haben, nur als Handelssystem nutzen oder ich möchte sogar als Steuerungsempulsgeber das haben, deswegen verzahnen wir das immer stärker auch mit dem DK Treasury Compass, von dem vielleicht auch schon eine gehört haben.
00:22:13: Im Übrigen darf ich noch sagen, der nutzt mir nicht nur für Sprachkasten, aber auch insofern sind da herzlich eingeladen.
00:22:21: Und sagten Sie, der sei der eine Teil der Digitalisierungsstrategie, worin besteht der andere?
00:22:27: Das sind ganz klar Digital Assets und wir haben ja heute Morgen schon einmal die Differenzierung gehört.
00:22:31: Wir meinen damit im Kern im Weseligen, muss man sagen, blockchainbasierte Schuldverschreibung.
00:22:37: Und wir gehen da sehr nutztenorientiert vor.
00:22:40: Das heißt, wir wollen uns auf das konzentrieren und haben uns bislang und werden uns auch weiterhin konzentrieren auf das, was beim Kunden Nutzen erzeugt.
00:22:48: Ein Beispiel.
00:22:49: der digitale Sprachkassenbrief, Hauptpräfinanzierungsinstrument der Sprachkassen im institutionellen Bereich, etwas behebig, sehr tradiertes Instrument, sieben Tage Abwicklungszeit inzwischen bei einer Minute.
00:23:00: Das sind so ganz praktische Vorteile, die wir damit generieren und wo sozusagen die Disposition, die Emission einfach sehr viel einfacher wird und womit man dann auch neue Käuferkunden in Fistorengruppen erschließen kann, sodass sozusagen der Emittent auch etwas davon hat, jenseits der schnelleren Verfügbarkeit eben.
00:23:18: der Liquidität, aber wir kümmern uns eben auch um andere Instrumente in dem Bereich.
00:23:21: Können Sie uns hier noch ein paar Beispiele geben von Transaktionen und ein paar Worte sagen zur Volumensentwicklung bei den digitalen Assets?
00:23:28: Ja, wir sind da sehr aktiv.
00:23:30: Wir haben inzwischen über eine Milliarde in digitalen Assets selber begleiten dürfen.
00:23:35: Es gibt ja im Wesentlichen zwei Seiten, die man ja immer betrachten muss.
00:23:38: Das eine ist die Asset-Seite.
00:23:39: Da haben wir inzwischen Bankanleihen gemacht.
00:23:42: Wir haben Fundbriefe gemacht, sowohl Namens als auch Inhaberpapiere.
00:23:45: Wir haben Unternehmensanleihen begleitet dürfen.
00:23:48: Ein prominentes Beispiel ist sicherlich die Emissionen, immerhin von Siemens, einem großen Corporatejahr.
00:23:56: Das ist die eine Seite.
00:23:57: Da sind wir ziemlich weit gekommen, alle miteinander im Markt, aber wir eben sehr aktiv.
00:24:01: Und das zweite Seite ist die Frage, wie zahl ich für dieses Asset?
00:24:04: Nämlich mit einem Cash.
00:24:06: Und dieses Cash kann aus mehreren Möglichkeiten bestehen.
00:24:10: Eins ist eben Zentralbankgeld.
00:24:13: Da gab es ein umfangreiches Testprogramm der Zentralbank, die ICB Trials, wo wir sehr aktiv fahren, eine der aktivsten Banken.
00:24:20: Oder man kann eben mit Geschäftsbankengeld zahlen.
00:24:23: Wir haben beide Settlementmethoden inzwischen erprobt und wir wissen, beides funktioniert und wir beides gibt es Anwendungsmöglichkeiten.
00:24:30: Was wir jetzt brauchen?
00:24:31: Als ganzer Markt ist Sekundärmarktfähigkeit.
00:24:35: Der Primärmarkt funktioniert, aber jeder Investor, jede Investorin will auch wieder die Möglichkeit haben, ihr Asset wieder in Cash zu konvertieren.
00:24:43: Und dafür brauchen wir funktionierende Sekundärmärkte.
00:24:46: Das ist hier nicht ganz trivial, weil wir unterschiedliche Blockchain haben.
00:24:49: Und deswegen arbeiten wir hier an Kooperationen mit Sekundärmarktprovidern, um genau das zu ermöglichen, gemeinsam mit anderen.
00:24:56: Herr Dr.
00:24:56: Neugebauer, sind die digitalen Assets auch im Assetmanagement schon?
00:25:01: Wir müssen natürlich im Essertmanagement dahin schauen, wo die Liquidität am Ende ist, beziehungsweise wo die Prämien sind, aber gleichwohl machen wir natürlich unsere Hausaufgaben.
00:25:08: Das heißt, wir haben einen digitalen Fond aufgelegt, um zu sehen, digitale KVG, digitaler Fond funktioniert das auch, das haben wir getan, das war... hat sozusagen kohlständig funktioniert.
00:25:20: Möglichkeit zwei ist, dass wir nicht sozusagen den Anteilsschein digitalisieren, sondern das, was im Anteilsschein drin ist.
00:25:27: Das heißt, Bonds beispielsweise, wie hier besprochen, die Siemens Anleihe, das heißt, können wir die Erwerben innerhalb eines Phongs, ist das buchbar und so weiter, also funktioniert die Abwicklungsstrecke, das hat auch alles funktioniert.
00:25:39: Das heißt, wir sind sozusagen bereit, wie der Markt sich entwickelt, dort beliebig zu partizipieren.
00:25:46: Und Herr Lütte, abschließend vielleicht noch eine Frage zu einer Asset-Klasse, auf die immer mehr institutionelles Interesse gerichtet wird.
00:25:53: Wie sieht es mit Kryptowährungen aus?
00:25:55: Das ist eine interessante Frage.
00:25:56: Der Markt entwickelt sich da tatsächlich.
00:25:58: Wir haben da keine Prognose.
00:26:00: Es gibt auch gute Gründe für null und eine Million als Wert.
00:26:03: Es gibt auch dazwischen ganz reichlich Gründe für alle möglichen Stände.
00:26:08: Wir sagen nur eins an der Stelle.
00:26:10: Wir sagen, es soll am Ende jeder selbst entscheiden können.
00:26:13: Aber wenn man sich entscheidet, wird Kryptowährungen zu erwerben und verwahren zu lassen.
00:26:19: Dann finden wir als DECA Bank, dass man eine leistungsfähige und sichere Methode haben sollte, um das zu tun.
00:26:25: Und deswegen kümmern wir uns darum und haben uns darum gekümmert, dass wir die Verwahrung und den Handel von Kryptowährung für Selbstentscheider sozusagen im finanziellen Bereich, die sagen, sie möchten das hier anbieten können.
00:26:37: Das ist natürlich auch nicht ohne entsprechende Entwicklungen gegangen.
00:26:41: Wir haben da Wir haben da einiges unternommen, damit es eben zuverlässig sicher und performant ist.
00:26:46: Man braucht da die entsprechende Infrastruktur, die wir dort erst einmal bereitstellen mussten.
00:26:50: Frau Spielmann, wir haben zu Beginn der Diskussion über die Innovationskraft, der DECA gesprochen.
00:26:55: Jetzt hat Herr Lötke nochmal die Rolle der digitalen Infrastruktur betont.
00:27:01: Als COO sorgen Sie ja für das perfekte Zusammenspiel zwischen Infrastruktur, Prozessen und den Produkten.
00:27:08: Erzählen Sie uns mal, was in den letzten Jahren bitte bei der DECA getan wurde, um diese Infrastruktur zu schaffen und um es den Kunden zu ermöglichen, quasi nahtlos zwischen der traditionellen Welt und der digitalen Welt zu handeln, abzuwickeln und zu verwahren.
00:27:24: Ja,
00:27:24: gerne.
00:27:25: Ich würde gerne eine Sache noch vorweggeschicken.
00:27:28: Kollegen haben ja gerade über die Relevanz von digitalen Wettpapieren gesprochen.
00:27:32: Wir hatten in der Vergangenheit viele kleine Emissionen.
00:27:34: Wir wissen aber aus dem Markt heraus, dass Institute wie die KfW oder die Weltbank digitale Bonds in Zukunft begeben werden.
00:27:43: Also wir sind jetzt wirklich in der Produktwelt angekommen, deswegen brauchen wir die Infrastruktur.
00:27:47: Wir haben in den letzten Jahren in der DK Bank massiv in den Aufbau und Ausbau von Infrastruktur investiert für die digitale Welt, um eben in der Zielsetzung die komplette Wertschätzungskette für die Kunden digital darstellen zu können und hatten auch gleichzeitig im Fokus Zu sagen, der Kunde soll keinen großen Unterschied spüren, ob er einen digitalen Bond oder einen traditionellen Bond kauft.
00:28:14: Wir wollen diese Eintrittshürde so niedrig wie möglich legen.
00:28:17: Dafür haben wir unter anderem Registerführung, Verwahrung entwickelt, beides übrigens lizenzpflichtige Finanzdienstleistungen.
00:28:25: Da schaut die Aussicht, dass man das ordentlich macht.
00:28:28: Und haben uns auch entschieden mit ZWIAT.
00:28:31: Das ist ein Marktkonsortium.
00:28:32: Dekabank hat die Gesellschaft gegründet, hat sich zum Marktkonsortium weiterentwickelt mit anderen Partnern, dass wir eine Blockchain-Technologie etabliert haben, auf der wir unsere Transaktionen tätigen.
00:28:45: Und was ist wichtig an ZWIAT?
00:28:47: Zweit ist eine Private Blockchain, einen separaten Zugang.
00:28:53: Mechanismus hat.
00:28:54: Das heißt, wir wissen, wer sich auf dieser Blockchain bewegt und es dürfen auch nur diese Akteure auf die Blockchain, die aus unserer Sicht sicher sind.
00:29:04: Und das Ganze hat auch eine Governance-Struktur, wo wir sagen, dass wir mit einer hohen Prozessqualität und einer hohen Sicherheit Transaktionen durchführen können.
00:29:13: Ist ja jetzt ganz gleich, ob ich digitale Wertpapiere begebe oder kaufe mit Kryptowährungen, meine strategische Asset Allocation erweitere oder Stablecoins nehme zur Begleichung von Transaktionen auf der Blockchain, irgendwo muss ich die digitalen Assets alle aufbewahren.
00:29:29: Und damit sind wir bei der Verwarstelle einer der wichtigsten Bausteine in ihrer Digitalisierungsstrategie, denn Die DK ist derzeit der einzige Anbieter, der die komplette Wertschöpfungskette vom Handel über die Abwicklung bis hin zur Verwahrung für das digitale, als auch für das traditionelle Universum aus einer Hand abbilden kann.
00:29:50: Das ist richtig, ja.
00:29:52: Welchen Volumina sprechen wir denn da?
00:29:54: Also erstmal sind wir stolz darauf, dass wir das können.
00:29:57: Volumina, also wenn ich auf die Verwahlstelle schaue oder auf die Assets an der Kaste, die die Bank heute verwahren darf, dann sind wir bei sechshundert Milliarden in Deutschland und Luxemburg.
00:30:10: Wir haben – und das freut mich übrigens auch sehr – in den letzten Jahren das Eigenanlage-Geschäft auch ausbauen können.
00:30:17: Sie sind an der Stelle auch mit Hundertzehn Milliarden Kundenvermögen in der Verwaltung unterwegs.
00:30:23: Also es ist wirklich wesentlicher Bestandteil.
00:30:26: Man muss auch sagen, die Dekabank übt das Verwahrstellengeschäft seit twohneinzehntsechzig aus.
00:30:30: Das ist Kernkompetenz, aber auch strategischer Bestandteil unseres Geschäftsmodells.
00:30:36: Jetzt gehört die Transformation zu den digitalen Essens zu Ihrem.
00:30:39: Arbeitsschwerpunkten vom digitalen Wertpapier über die angesprochenen Kryptowährungen, Stablecoins und CBDCs, also digitales Zentralbankgeld.
00:30:48: Welche Anforderungen sehen Sie denn seitens Ihrer Kunden hier?
00:30:51: Ja, das ist im Moment eine sehr spannende Zeit.
00:30:54: Ja, unsere Kunden beobachten, wie sich der Markt entwickelt.
00:30:58: Und Herr Lütke hat es schon angesprochen, Liquidität ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:31:03: Marktive ist ein ganz wichtiger Punkt an der Stelle.
00:31:07: Mein Eindruck ist, viele Kunden warten, dass wir hier eine kritische Größe erreicht haben, um entsprechend dann in die Märkte investieren zu können.
00:31:15: Und deswegen auch dieser wichtige Ansatz nochmal aus unserer Sicht zu sagen, ein Treizeur, der sollte möglichst gering sein.
00:31:21: Der Kunde soll mit uns als DECA-Bankers-Vertragspartner die traditionelle Welt bedienen können.
00:31:26: Aber wir sind genauso froh, auch die digitale Welt für ihn servisieren zu dürfen.
00:31:31: Vielen Dank, Frau Spielmann.
00:31:32: Herr Dr.
00:31:32: Neugebauer, ganz zu Anfang haben Sie über den Trend zu den passiven Investments gesprochen und auch über den daraus resultierenden Margendruck.
00:31:42: Zugleich haben wir gehört, die Digitalisierungsstrategien erfordern natürlich jede Menge Investitionen in Technologie, eng damit verknüpft die künstliche Intelligenz.
00:31:51: Wir haben heute Morgen noch mal gehört, dass die DECA ja relativ auch investiert hat.
00:31:57: Geld investiert hat nicht nur ein relativ gutes Jahr gehabt oder ein ordentliches Jahr, sondern auch in Investitionen getätigt hat.
00:32:04: Das heißt, wenn wir uns das anschauen, insgesamt am Markt ist viel investiert worden.
00:32:09: In der Branche, in der wir uns bewegen, heißt das plus sieben Prozent Kostenwachstum im letzten Jahr.
00:32:13: Das muss ich irgendwann natürlich in Effizienz... oder in der Top-Line auswirken.
00:32:17: Das muss man halt irgendwann sehen.
00:32:19: Und wir würden für uns reklamieren, dass wir aus diesem Stadium der Forschung und des Probierends aber auch oder der Use-Cases raus sind, ein Stück weit in die Zeit der Umsetzung.
00:32:31: Für uns ist das absolute Wettbewerbsinfrastruktur.
00:32:34: So ist das.
00:32:35: Das heißt, das wird verwendet an unterschiedlichen Stellen.
00:32:38: Digitalisierung, DK Easy Access, du hast es gesagt, das Geist gibt es auf der Fondsseite, das heißt dann DK Easy Funds.
00:32:44: Also schon etwas übernommen, die Namen sozusagen.
00:32:48: Aber das ist insofern sinnvoll, weil sie damit zusammen mit der digitalen Schnittstelle im Prinzip sowas haben wie ein Online Banking oder sie haben sowas wie Online Banking für institutionelle Kunden einerseits und gleichzeitig haben sie auch darin direkt verlinkt den Zugang zu DECA Easy Access.
00:33:05: Das heißt, das ist aus einer Quelle gespeist, dass man direkt an der Stelle Ausschüttungen, Informationen Veränderungen der Anzahl der Stücke darstellen kann und gleichzeitig aber auch absolut andere Informationen bekommen in jeder Form.
00:33:20: Und das ist schon, glaube ich, ein Punkt, den wir sehen.
00:33:23: Zweiter Punkt ist, dass wir es natürlich auch da verwenden, wo wir die Infrastruktur anpassen können.
00:33:28: Das heißt, wo man eben schneller werden kann.
00:33:31: Da ist es auch ein Wettbewerbsthema.
00:33:33: Am Ende des Tages entweder tun sie es oder sie sind dann eben im Wettbewerb nicht so dagegen.
00:33:36: Wir müssen ja ein Alpha produzieren und wenn sie das dann Wenn sie das wenn sie damit sozusagen am Wettbewerb nicht teilnehmen haben sie ein Problem.
00:33:44: also müssen wir investieren immer.
00:33:47: Keine Frage und das tun wir und das.
00:33:50: breitet sich dann aus in Beispiele wie, wenn Sie heutzutage in Analysten sehen, der hat natürlich instantan maximalen Zugriff auf alle Informationen und kann die auch verarbeiten.
00:34:00: Das heißt, da ist der Geschwindigkeitszuwachs brutal.
00:34:03: Da muss man sich einfach darauf einstellen, oder wenn Sie high yield global als Esselt-Klasse anschauen, das sind Tausende von Bonds.
00:34:12: Das können Sie einzeln gar nicht in der Form gewährleisten, dass Sie das ständig im Blick haben.
00:34:16: Dazu brauchen Sie die Infrastruktur, die hoch digitalisiert ist.
00:34:20: Vielen Dank, wir sehen KI ist aus dem Experimentier-Stadium rausgekommen und schon in dem Alltag des Assetmanagements angekommen.
00:34:28: Herzlichen Dank, Herr Dr.
00:34:29: Neugebauer, Frau Spielmann, Herr Lütke und Herr Thilo-Pefent für ihre Perspektiven aus die Zukunft des institutionellen Investierens.
00:34:37: Wenn gleich die Märkte durch Unsicherheit geprägt sind, sicher ist, die DK bleibt der starke Partner mit höchster Innovationskraft und Produktqualität.
00:34:46: Diese wurde ja auch im vergangenen Jahr.
00:34:48: wieder mehrfach ausgezeichnet.
00:34:50: Wenn Sie als institutionelle Investoren die heute gewonnenen Insights zum Anlass nehmen möchten, um Ihre Digitalisierungsstrategie voranzutreiben oder Ihre strategische Asset Allocation zu überprüfen, dann kontaktieren Sie bitte Ihre Ansprechpartner.
00:35:04: Herzlichen Dank und bis zum nächsten Mal.