Deka Institutionell Assets & Values

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00:00:00: DECA Institutionell Assets and Values, der Podcast für institutionelle Anleger.

00:00:05: Lebenszyklusmodelle, eine attraktive BAV-Lösung mit Risikokontrolle.

00:00:09: Wie Sie bei der betrieblichen Altersvorsorge Risiken- und Verwaltungsaufwand reduzieren können, diskutieren, Michael Hoppstetter, Seniorberater und Prokurist Heubeck AG, Johannes Tietze, Leiter Investment Consulting DECA und Winfried Höh, Kundenbetreuer, institutionelle Investoren DECA.

00:00:25: Lebenszyklusmodelle, mehr dazu in dieser Folge von Assets and Values.

00:00:30: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von DECA-Institutionell Assets and Values.

00:00:35: Heute werfen wir einen Blick auf eine Lösung für die betriebliche Altersvorsorge, die einerseits attraktiv ist für die künftigen Pensionäre, andererseits die Risiken bei den anbietenden Unternehmen reduzieren kann.

00:00:48: Zum Thema Lebenszyklusmodelle begrüße ich Herrn Hoppstetter von der Heuwerk AG und Herrn Tize und Herrn Höhe von der DECA.

00:00:56: Herzlich willkommen.

00:00:57: Starten wir mit einer Übersicht,

00:00:59: Herr Höhe,

00:01:00: Sie beraten Unternehmen bei der Ausrichtung der Kapitalanlage für die betriebliche Altersvorsorge.

00:01:06: Der Klassiker ist ja die Leistungszusage mit allen Ihren Stärken und Schwächen.

00:01:11: Was macht sie aus?

00:01:13: Bei Leistungszusage garantiert das Unternehmen eine bestimmte Rentenhöhe.

00:01:18: Diese hängt typischerweise von dem letzten Gehalt ab und wird ein Prozentsatz des letzten Gehaltes berechnet und es über die verschiedenen Jahre.

00:01:26: Der Vorteil ist, dass es eine sehr einfache Lösung ist.

00:01:29: Die Herausforderung ist, dass die Risiken doch relativ groß werden können.

00:01:35: Das Langlebigkeitsrisiko, das Inflationsrisiko und das muss man eben handeln können als Unternehmen.

00:01:42: Das führt dazu, dass die Ausfinanzierung teuer werden kann.

00:01:47: gerade im niedrigen Zinsumfeld und dass die Planbarkeit erschwert wird.

00:01:51: Und wir unterstützen die Unternehmen dabei, Lösungen zu verbessern und zusätzliches zu bedenken, dass es einen Einfluss auf das Finanzergebnis geben kann und das kann gegenüber den Stakeholdern herausfordernd sein, das zu kommunizieren.

00:02:05: Jetzt

00:02:05: kann die klassische Leistungszusage für den Arbeitgeber, wie Sie sagen, mit sehr hohen Risiken verbunden sein, Zinsänderungsrisiko.

00:02:12: Herr Hauptstädter, Sie beraten bei Heubeck Unternehmen in allen Fragen der betrieblichen Altersvorsorge, sowohl konzeptionell als auch rechtlich, rund um die Administration und auch das Aktuariat.

00:02:24: Wie kann eine wertpapiergebundene Direktzusage diese Risiken eliminieren oder zumindest mindern?

00:02:30: Wie funktioniert das?

00:02:31: Also wertpapiergebundene Zusagen sind eben keine Leistungszusagen, sondern werden üblicherweise beitragsorientiert gestaltet.

00:02:38: Und damit habe ich also schon mal Teil der Risiken nicht.

00:02:41: Im Englischen sagt man defined contribution.

00:02:44: Der Arbeitgeber schuldet den Beitrag.

00:02:46: Und aus dem Beitrag in Verbindung mit der Kapitalanlage ergibt sich dann bessere Versorgungsleistung.

00:02:52: Reine Beitragszusagen sind in Deutschland, das fängt gerade erst an, sind in Deutschland auch nur möglich im Rahmen eines sogenannten.

00:03:02: Das heißt, ich brauche Gewerkschaft und den Arbeitgeber oder den Arbeitgeberverband, die sich auf ein solches Modell einigen.

00:03:09: Die wertpapiergebundene Zusage kann deingegen von allen Unternehmen eingerichtet werden.

00:03:16: Das sind keine speziellen Anforderungen dran geknüpft.

00:03:18: Und Redunehmen, die Risiken, die er höher angesprochen hat, deutlich aus der Zusage raus.

00:03:24: Schauen

00:03:24: wir uns jetzt mal an, was die Lebenszyklusmodelle hier so besonders macht.

00:03:28: Herr Dietze, es gilt ja der Grundsatz.

00:03:30: Alle Anlageklassen werden nach dem Lebenszyklus des Arbeitnehmers gewichtet.

00:03:35: Welche Ziele erreiche ich damit und wie funktioniert das in der Praxis?

00:03:39: Ja, beim Lebenszyklusmodell handelt es sich um eine kapitalmarktorientierte Anlagelösung, die besonders gut für die eben bereits erwähnte Wertpapiergebunde direkt zu sage geeignet ist.

00:03:48: Die Besonderheit besteht darin, dass die Kapitalanlage nicht im Kollektiv und für alle Mitarbeitenden identisch, sondern Arbeitnehmer individuell erfolgen kann.

00:03:57: Dadurch kann der Altersabhängige unterschiedliche Anlagehorizont in der Kapitalanlagestrategie berücksichtigt werden.

00:04:03: Konkret bedeutet ein Lebenszyklusmodell, das in jungen Jahren typischerweise hohe Quoten an Rendite starken, aber eben auch risikoreichen Anlagerklassen, wie beispielsweise aktiert investiert werden und dann sukzessive mit steigendem Alter in Rendite ärmere, aber eben auch risikorärmere Anlagerklassen, wie beispielsweise online umgeschichtet werden.

00:04:20: Dadurch wird systematisch mit kürzer werdenem Anlagerhorizont, der die Schwankungsbreite des Portfolios verringert.

00:04:27: Für die Mitarbeiter bedeutet das planbare verlässliche Rentenzahlungen im Alter.

00:04:32: Zusätzlich können auch noch verschiedene Lebenszüge des Modell mit unterschiedlichen Rendite-Risiko-Profilen zur Auswahl gestellt werden, sodass dann auch noch die individuellen Risikotoleranzen abgebildet werden können.

00:04:42: Hier wird typischerweise jedoch vom Unternehmen ein Default-Modell vorgegeben, um die Komplexität für die Mitarbeitenden zu reduzieren.

00:04:49: Jetzt haben wir gehört, dass auch bei den kapitalmarktorientierten Beitrags zu sagen noch ein zwar ein reduziertes, aber doch noch ein Nachschlussrisiko besteht.

00:04:59: Daher ist es von zentraler Bedeutung, Herr Höhe, wie ich mein Anlagekonzept ausgestalte.

00:05:05: Welche Zielkonflikte müssen Sie lösen, wenn Sie das Konzept einem Unternehmen präsentieren?

00:05:11: Also zuallererst muss die betriebliche Altersvorsorge für die Mitarbeiter interessant sein, attraktiv sein.

00:05:16: Die müssen es verstehen.

00:05:18: Das muss leicht verständlich sein.

00:05:20: Sie müssen es akzeptieren und als attraktiv bewerten.

00:05:23: Aus Unternehmenssicht ist es so, dass die Unternehmen natürlich auch eine möglichst attraktive Altersvorsorge für ihre Mitarbeiter bieten müssen.

00:05:30: Gleichzeitig haben die Finanzmitarbeiter die Herausforderung, dass sie die Risiken steuern müssen.

00:05:35: Und da unterstützen wir die Unternehmen, dass eben das Risiko da deutlich reduziert werden kann, dass die Nachschlusspflicht gering ist und eben die Wahrscheinlichkeit für die Garantie erreicht wird.

00:05:48: Wenn ich jetzt in eine Konzeption reinschaue, dann habe ich ja diverse Parameter, diverse Stellschrauben, an denen ich drehen kann, über welche muss ich mir hier aus aktorieller Sicht, aber auch aus Anlegerperspektive am meisten Gedanken machen.

00:06:03: Dadurch, dass wir eine beitragsorientierte Zusage haben, ist die Definition des Beitrags ein wichtiger, wichtiger Faktor.

00:06:10: Das kann auch in Prozent vom Gehalt festgelegt werden.

00:06:14: Das kann halt frei vereinbart werden.

00:06:16: Man kann Endgeldumwandlungen vielleicht aus variablen Bezügen dann auch vornehmen.

00:06:21: Er kann der Arbeitgeber eine Range vorgeben, was mindestens umgewandelt werden muss, was maximal umgewandelt werden muss.

00:06:27: Also da ist man sehr flexibel.

00:06:29: Aus aktueller Sicht oder sagen wir mal aus bilanzieller Sicht hat die Wertpapier gebundene Zusage den Vorteil, dass wenn der Wert der bilanziell auszuweisen ist, ist anders als bei einer Leistungszusage orientiert, der sich an der Kapitalanlage.

00:06:44: Also bei einer Leistungszusage bewerte ich die zugesagte Leistung, Versicherungsmathematik, zins das ab, bewerte mit Eintrittswahrscheinlichkeiten und bei der Wertpapier gebundenen Zusage orientiert sich die Rückstellung an dem Wert der Kapitalanlage zum Bilanzstichtag.

00:06:59: Also die Aktivseite ist gleich der Passivseite.

00:07:02: Wenn man mal davon abseht, dass vielleicht eine mindestens garantierte Leistung in Beitragserhalt oder sonst irgendwas zugesagt ist, solange die Kapitalanlage darüber performt, ist bilanziell Aktivseite gleich Passivseite.

00:07:13: Und ich habe die ganzen versicherungsmatematischen Risiken, die sich ergeben, die muss ich nicht berücksichtigen.

00:07:20: Ich habe in der Bilanzengleichlauf, was für die Unternehmen sehr, sehr vochtalhaft ist.

00:07:25: Und üblicherweise wird ja auch eine zusätzliche Insolvenzsicherung über eine Verwendung oder ein Treuhandmodell eingerichtet, sodass es dann saldiert wird und gar keinen Bilanz ausweist, stattfindet, sondern sich alles im Anhang der Bilanz abspielt.

00:07:39: Um zu schauen, wie wichtig die richtige Entscheidung für die Parameter ist, schauen wir vielleicht nochmal auf die verschiedenen Auszahlungsoptionen, die möglich sind.

00:07:50: Auszahlungsoptionen, also bei Wertpapiergebundenen Zusagen bietet es sich an entweder Kapitalleistungen, einmal Kapitalleistungen zuzusagen oder Ratenzahlungen zuzulassen.

00:08:01: Das heißt, das vorhandene Kapital wird in fünf oder zehn Raten dann dementsprechend ausgezahlt.

00:08:09: Rentenleistungen sind grundsätzlich auch möglich.

00:08:11: Man muss sich dann halt nur eine Systematik überlegen, wie ich aus dem vorhandenen Kapital zum Rentenbeginn dann eben eine Rente, wie ich das in Rente umrechne.

00:08:20: Kann man machen.

00:08:21: Sehr häufig sieht man bei diesen Wertpapier gebundenen Zusagen, aber eben Kapital- und Ratenzahlungen.

00:08:26: Bedeutet ja auch ein Unterschied.

00:08:28: Je nachdem, ob ich eine Einmalzahlung habe oder eine Verrentung, bleibe ich ja verschiedenlang im Kapitalmarkt.

00:08:35: investiert, also insbesondere in den Risiko aktiver.

00:08:37: Ja,

00:08:38: ganz genau.

00:08:38: Das, was Tizan gesprochen hat, wenn ich mich dem Rentenphase nähere, dann wird umgeschichtet.

00:08:45: Als Rentner habe ich noch eine, aber noch eine vielleicht relativ lange Zeit, in die die Kapitalanlage laufen kann.

00:08:49: Das ist natürlich bei der Kapitalzahlung, ist das nicht der Fall.

00:08:52: Da endet die Ansparphase, die Leistungsphase beginnt, dass es wird in einem Kapital ausgezahlt.

00:08:58: Bei Rater hätte ich halt nur Restraten, die dann im Zweifel noch angelegt werden können.

00:09:03: Hättet ihr aus Sicht der Vermögensanlage?

00:09:05: Ja, aus Sicht der Vermögensanlage muss zunächst die Risikotoleranz des Unternehmens abgebildet werden.

00:09:10: Welche Nachschlusswahrscheinlichkeiten sind für das Unternehmen grundsätzlich noch tolerierbar?

00:09:14: Welche erwartete Renditen oberhalb der gegebenen Garantie?

00:09:18: möchte ich mehr Mitarbeitern zusätzlich noch mitgeben.

00:09:21: Aber insbesondere gilt es auch, die Risikotragfähigkeit der Mitarbeitenden abzubilden.

00:09:26: Wie wichtig ist es, dass die zweite Säule der Altersvorsorge, also die betriebliche Altersvorsorge, hier einen verlässlichen Beitrag zur Beschließung der Rentenlücke mit beiträgt?

00:09:37: Im Bezug auf das Lebenszyklusmodell muss ich mir die Gedanken machen, wie viele Bausteine möchte ich einsetzen?

00:09:42: Mit welchen Anlageprodukten möchte ich diese Bausteine?

00:09:46: und dann muss ich mir zuletzt auch noch Gedanken darüber machen,

00:09:49: wie

00:09:49: die passenden Umschichtungshäufigkeiten und Umschichtungszeitpunkte aussehen.

00:09:54: Gerade das Timing-Risiko spielt eine gewisse Rolle, weil ich hier eben nicht Zeitpunkte aussteuern kann, entsprechend das Kapitalmarktumfeld.

00:10:01: Die Umschichtung funktioniert in der Regel, regelgebunden zu festen Stichtagen.

00:10:06: Das heißt, hier spielt natürlich die Umschichtung auch eine wesentliche Rolle.

00:10:09: Einige Parameter, also ... zu berücksichtigen bei der Entwicklung einer BAV-Lösung.

00:10:14: Wie unterstützen Sie von der DECA Unternehmen dabei, hier das Produkt zu finden oder das Konzept zu finden, das optimal auf den Arbeitgeber, aber auch auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer abgestimmt ist?

00:10:26: Wir verfügen mit dem DECA Strategy Navigator seit einigen Jahren über ein innovatives und interaktives Analysetool, mit dem wir verpflichtungsorientierte Anlagestrategien Bestimmen, die die kundenindividuellen Vorgaben und Anlageziele bestmöglich reflektieren.

00:10:41: Dazu simulieren wir eine Vielzahl möglicher Kapitalmarktverläufe.

00:10:46: Wir können ja bis zu fünfzig Jahre in die Zukunft prognostizieren und berechnen auf diesen Faden aufbauend Kennenzahlen wie beispielsweise die Renditeerwartung erwartete Nachschlusshöhen oder aber auch Nachschlusswahrscheinlichkeiten.

00:10:57: Wir arbeiten hier eng mit dem Macro-Research der DECA-Bank zusammen und erhalten hier verlässliche, makroökonomisch begründete Kapitalmarktprognosen.

00:11:07: für unsere Kunden bedeutet dies ein hohes Maß an Evidenz und Transparenz.

00:11:12: Indem das ganze Know-how der DK-Kruppe drinsteckt.

00:11:16: Wenn wir jetzt diese Parameter alle für uns definiert haben, das Konzept abgestimmt haben, dann geht es an die Umsetzung.

00:11:22: Herr Höhe, mit der DK habe ich ja einen Vollsortimentanbieter als Partner für die Vermögensverwaltung, die mir eine Vielzahl von Strategien anbieten kann.

00:11:31: Geben Sie uns vielleicht mal einen Überblick, was alles möglich ist.

00:11:35: Ja, gerne.

00:11:35: Also grundsätzlich gibt es nicht das eine Lebenszyklusmodell, was für ich Ihnen passt oder das ... Produkt, was für alle geeignet wäre.

00:11:44: Es gibt verschiedene Strategien, die wir grundsätzlich anbieten.

00:11:47: Das können Aktienfonds sein, zum Beispiel bezogen auf den MSCI-Welt oder im globalen Aktienfonds.

00:11:52: Das könnten aber auch Branchenfonds sein, wenn man das präferiert.

00:11:55: Dann leben wir natürlich im Fix-Inkern, also Anleihenfonds an und auch Geldmarkfonds haben ihren Platz.

00:12:01: Das wären eben diese Sortenreihenprodukte.

00:12:03: Und daneben bieten wir auch Multi-Asset-Lösungen an Balance-Strategien, die eben eher auf Rendite ausgerichtet sind oder eben auf Risikosteuerung.

00:12:11: Und beides könnte eben als Baustein für so ein Lebenszyklusmodell funktionieren.

00:12:15: Also das ist im Grunde alles möglich, aber wichtig ist, dass wir im ersten Schritt aus dem Team vom Hentize da beraten werden.

00:12:22: Und grundsätzlich ist es natürlich auch so, dass unsere Kunden bestimmte Anforderungen haben an vielleicht Ausschlusstitel, auch aufgrund wegen von Nachhaltigkeitsgetätigen, damit eigenes Team, was die Kunden berät, das können wir natürlich auch aufgreifen.

00:12:35: Es werden ja viele institutionelle Investoren auf ETFs oder passive Strategien als harten Portfolio Kern.

00:12:42: Kann ich die auch in einer BAV-Lösung einsetzen?

00:12:45: Und was hat die DECA da für mich bereit?

00:12:47: Also ja, das ist natürlich möglich.

00:12:49: ETFs können eingesetzt werden.

00:12:52: Wichtig ist, dass man die Reihenfolge richtig macht.

00:12:55: Also, dass wir zuerst die strategische Asset-Elocation erarbeiten.

00:12:58: Das macht das Team vom Hentize.

00:13:00: Und dann kommen wir zu den verschiedenen Anlagevehikeln.

00:13:04: Da wäre es im Grunde möglich, dass wir Publikumsfonds einsetzen, dass wir auch Spezialfonds einsetzen, je nach Wünschen und auch Größen des Mandats.

00:13:14: Es ist auch so, dass es aktiv gemannte Strategien sein können.

00:13:16: Also klasse Scharkzentfonds zum Beispiel oder Rentenfonds.

00:13:19: Wir bieten aber auch passive Lösungen an und die ETFs gehören zu diesen passiven Lösungen.

00:13:24: Es können aber auch individuelle passive Lösungen sein, wenn zum Beispiel Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt werden.

00:13:29: Das heißt, als Vollanbieter haben wir ein großes Spektrum.

00:13:33: Und wir finden für jeden Anleger das passende Produkt, das passende Investmentfähige.

00:13:37: Jetzt haben wir sehr viel über die Kapitalanlage gesprochen, Herr Obstetter.

00:13:41: Und dabei dürfen wir die Administrationsfragen nicht aus den Augen verlieren.

00:13:46: Was versteht man herunter genau bei der betrieblichen Altersvorsorge und welche Anforderungen haben ihre Kunden an eine effiziente Administration?

00:13:55: Also Administration.

00:13:58: in der betrieblichen Altersversorgung beschäftigt sich oder umfasst quasi von der Einrichtung bis zur Leistungsauszahlung, bis zur Auszahlung und Abrechnung der zugesagten Versorgungsleistungen umfasst die gesamte Bandbreite und die gesamte Zeitspanne.

00:14:13: Das heißt, in der Anwaltschaft ist es für die Versorgungsberechtigten wichtig, dass sie insbesondere bei Wertpapiergebundenen zusagen, dass sie regelmäßig eine Information bekommen.

00:14:20: Wo stehe ich denn gerade?

00:14:22: Da kann man in der Administration, früher hätte man zu einem bestimmten Stichtag, eine Standmitteilung versendet.

00:14:29: Heute hat man Portal-Lösungen, wo man dann sich tagesaktuell den Stand angucken kann.

00:14:33: Eventuell, wenn die Arbeitgeber das zulassen, kann man dann auch über das Portal direkt noch zusätzliche Käufe, also Entgeldumwandlungen, vornehmen, die dann direkt in das Depot reingehen.

00:14:47: Alle Prozesse, die dann beim Arbeitgeber arbeitsrechtlich zu tun sind, formal eine Entgeldumwandlungsvereinbarung und so weiter, eine Zusageerteilung.

00:14:54: Das ist dann in den Portal, über die ich alles entsprechend abgebildet.

00:14:58: Heißt also aus Sicht der Arbeitnehmer viel Transparenz, aus Sicht der Arbeitgeber möglichst verwaltungsarm, möglichst wenig manuelle Schritte, möglichst wenig administrative Aufgaben, die die Personalabteilung zusätzlich belasten.

00:15:12: Das schafft eine A hohe Akzeptanz und auch so einen Gamification Effekt, wie man das so neu Deutsch sagt, also im Portal dann selber nachzuschauen, wo stehe ich gerade?

00:15:24: und okay, kaufe ich vielleicht noch mal was, nehme ich eine Entgel-Dummbannung oder aus einer Sonderzahlung oder sowas mache ich da vielleicht noch mal was.

00:15:32: Bis hin dann, was ich eingangs sagte, hin auch die Personalabteilung dabei zu entlasten, dass die Abrechnung der Versorgungsleistung erfolgt.

00:15:41: Also Kapitalleistung wird ausgezahlt, dann muss sie eben vom Arbeitgeber die Steuereinbehalten werden, gegebenenfalls Sozialversicherungsbeiträge und auch das kann in der Administration outgesourced werden, dann übernehmen das Dienstleister, wie wir zum Beispiel für die Arbeitgeber.

00:15:58: Transparenz, Flexibilität, stehen da im Vordergrund.

00:16:01: vieles.

00:16:02: ist erreichbar durch Digitalisierung.

00:16:04: Herr Höhl, wie sieht das aus bei den Lösungen, die die DEKA anbieten kann?

00:16:08: Wo können Sie mich dabei unterstützen in puncto Administration?

00:16:11: und ganz wichtig, wie sieht Ihr Preismodell aus?

00:16:14: Also wir sind ja Vollanbieter.

00:16:16: Das heißt, wir können vom Asset Management bis zur Administration im Asset Servicing alles Darstellen, auch die Beratungen zur Investment Consulting können wir leisten.

00:16:28: Und bei der Rentnerverwaltung arbeiten wir mit Partnern wie zum Beispiel Holbeck zusammen.

00:16:33: Grundsätzlich ist es so, dass große Kunden und kleine Kunden unterschiedliche Anforderungen haben.

00:16:37: Für die Großen ist die Schnittstelle wichtig, dass man diese Prozesse weitgehend automatisieren kann.

00:16:42: Das ist natürlich möglich.

00:16:43: Und für kleinere Kunden ist es wichtig, so einen einfach zu bieten, dient es zu haben.

00:16:49: wo die Personalabteilung für wenige Mitarbeiter im Relativ-Leicht die Daten da einstellen kann.

00:16:54: und das alles bieten wir an.

00:16:55: Da kann man noch einzelne Module auswählen, also einige Kunden wählen alles aus, möchten alles aus einer Hand und andere Kunden wählen eben nur einzelne Bausteine aus für ihre Lösung.

00:17:05: Und zu den Preisen ist es so, dass es natürlich sehr individuell gestaltet wird.

00:17:10: Ich würde sagen, dass wir typischerweise bei der Administration sehr günstig sind im Marktvergleich und bei den Fonds, bei der Kapitänlage ist die Streuung sehr groß.

00:17:20: Das könnten Publikumsfonds oder Spezialfondskonditionen sein, die im institutionellen Bereich üblich sind.

00:17:26: Das können aber auch sehr, sehr günstige Konditionen sein, wenn man jetzt an passive Lösungen oder auch ETFs denkt.

00:17:32: Das heißt, da ist einfach der Kunde gefahren.

00:17:34: was für ihn besser passt, was besser zu den Anforderungen eben passt.

00:17:39: Herzlichen Dank an Sie, Herr Höhe, Herr Hauptstädter und Herr Tietze, dass Sie uns heute die Möglichkeiten aufgezeigt haben, wie wir mit dem Lebenszyklusmodell in der betrieblichen Altersvorsorge nicht nur die Risiken für unser Unternehmen reduzieren können, sondern auch eine sehr individuelle Ausrichtung der persönlichen betrieblichen Altersvorsorge für die zukünftigen Pensionäre erreichen können.

00:18:00: Ich hoffe, wir konnten Sie motivieren, die betriebliche Altersvorsorge in Ihrem Unternehmen auf den Prüfstand zu stellen.

00:18:07: Wenn Sie über Ihr aktuelles Konzept oder über Lebenszyklusmodelle mit unseren Experten diskutieren möchten, dann finden Sie die Kontaktdaten auf der Webseite unterhalb dieses Videos.

00:18:18: Und wir freuen uns wie immer über Fragen, Kritik und Anregungen zur Sendung.

00:18:22: Schreiben Sie uns gerne an die Redaktion assetsandvalues.de.

00:18:27: Herzlichen Dank und bis zum nächsten Mal.

00:18:30: DK Institutionell Assets and Values, der Podcast für institutionelle Anleger.